Netzwerk für Stoffentwickler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

News-Archiv

VeDRA ist 15!

Podiumsdiskussion "Dreamteam statt Development Hell"

Zum Jubiläum unseres Verbandes am 26. Juni 2017 im Rahmen des Filmfest München feierten wir mit mehr als 80 Gästen. Nach einem informativen Panel zum Thema „Dreamteam statt Development Hell – Wie werden Stoffe gut gemeinsam entwickelt“ - Philipp Budweg (Produzent), Evi Goldbrunner (Regisseurin, Autorin, Dramaturgin), Stefanie Veith (Drehbuchautorin), Sebastian Stobbe (Dramaturg) und Lola Randl (Regisseurin, Drehbuchautorin) moderiert von Kyra Scheurer (VeDRA) berichteten über ihre Arbeitsweisen in der Stoffentwicklung - führte die VeDRA-Vostandsvorsitzende Eva Maria Fahmüller durch die Geschichte des Verbandes: Sie berichtete von der Namensgebung („VeDRA klingt wie der Name einer guten Fee“), sprach über den „Wendepunkt“, der sich aus einem verbandsinternen Newsletter zum viel beachteten Fachmagazin für Stoffentwicklung mit drei Ausgaben pro Jahr entwickelt hat und betonte die Bedeutung von „FilmStoffEntwicklung“, der als „Tag der Stoffentwicklung“ zur wichtigsten Fachtagung für Dramaturgen, Drehbuchautoren, Producer, Produzenten und Redakteure im deutschsprachigen Raum geworden ist.

Schließlich wurde die neue Ausgabe des Dramaturgen-Guide präsentiert. Das „orangene Heft“, wie es vielfach in der Branche genannt wird, enthält einen Überblick über die unterschiedlichen Berufsbilder und Tätigkeitsfelder der Fachberater*innen für Stoffentwicklung und bietet mit der VeDRA-Honorarrichtlinie und der Checkliste für Seriendramaturgie Anhaltspunkte für die Vertragsgestaltung. Vor allem aber stellt es die mehr als 120 Verbandsmitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit ihren Profilen vor. Der Abend klang aus mit einem Umtrunk und angeregten Gesprächen bis tief in die Münchner Sommernacht.

NEUER VEDRA-VORSTAND

Auf der Mitgliederversammlung im Rahmen der Berlinale wurde ein neuer Vorstand für den Verband für Film- und Fernsehdramaturgie (VeDRA) gewählt. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Roland Zag und auch die Kölner Dramaturgin Katrin Merkel schieden aus dem Vorstand aus. Neue Vorsitzende ist nun Dr. Eva-Maria Fahmüller, ihre Stellvertreterin wurde Kyra Scheurer. Bestätigt in seinem Amt wurde Dr. Enrico Wolf aus Frankfurt, neu im Vorstand sind nun die Berliner Dramaturginnen Angela Heuser und Dr. Frauke Schmickl. Im Anschluss lud der Verband seine Mitglieder und Branchengäste zu seiner ‚orange hour‘ ins Kreuzberger Doldenmädel.

Wir können auch anders

vedra verband initiativen cologne-conference-2015

Im Rahmen der Cologne Conference (25.9. – 2.10.2015) hat VeDRA zusammen mit dem VDD einen Thementag veranstaltet. Auf diesem Podiumstag wurde mit Filmbeispielen durch die Epochen des deutschen Films ab 1945 geführt, um das Typische, Erfolgreiche, aber auch das Subversive und Vergessene aufzuspüren. Welche Geschichten und Themen, und mit welcher Haltung wurden filmisch erzählt – im Kino und im Fernsehen? Gibt es „spezifisch“ deutsche Erzähltraditionen und Motive, die bis heute immer wieder auftauchen und warum berufen wir uns so wenig (selbstbewusst) auf diese Traditionen?“. Um diese Fragen zu erörtern und hoffnungsvolle Perspektiven für die Zukunft zu entwerfen diskutierten miteinander u.a. Doris Dörrie, Dominik Graf, Roger Fritz, Dietrich Brüggemann, Jan Schomburg u.a.

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VeDRA-Stellungnahme zur FFG-Novellierung

Im Jahr 2016 wird das Filmfördergesetz in Abstimmung mit dem BKM (Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien) erneut überarbeitet. Die FFA (Filmförderungsanstalt) hat zu diesem Zweck verschiedene Institutionen der Filmbranche um Stellungnahme gebeten. Auch VeDRA wurde aufgefordert, eine eigene Position zu formulieren. Dies hat in Abstimmung mit dem Vorstand Norbert Maass übernommen. Die Stellungnahme können Sie hier einsehen:

VeDRA empfiehlt Honorarrichtwerte für dramaturgische Leistungen

Pressemitteilung vom 23.06.2014

Kurz vor dem Filmfest München gibt der Verband für Film- und Fernsehdramaturgie e.V. (VeDRA) Richtwerte zur Vergütung dramaturgischer Leistungen bekannt.

VeDRA unterscheidet dabei deutlich zwischen Lektorat und Stoffentwicklung, den beiden Arbeitsfeldern auf denen Dramaturgen hauptsächlich tätig sind.

Das Lektorat wird als Lektüre- und Entscheidungshilfe definiert, die den IST-Zustand eines Projekts auf 3-4 Seiten erfasst und kommentiert.
Demgegenüber steht bei der dramaturgischen Beratung in mündlicher und/oder schriftlicher Form das Entwicklungspotential eines Stoffes im Vordergrund. Die Beratung beinhaltet eine differenzierte Analyse und mögliche Lösungsansätze zur Weiterentwicklung.

Als Honorar für das Lektorat zu einem Spielfilmdrehbuch empfiehlt der Verband eine Vergütung in Höhe von mindestens 180 Euro.

Als Honorar für dramaturgische Leistungen empfiehlt VeDRA einen Tagessatz von 600 Euro.

Aus VeDRA wird VeDRA: Der Verband wird umbenannt

2002 gegründet, steht der Verband seit 2007 auch Mitgliedern in Österreich und der Schweiz offen. Im Zuge des Jubiläums wird eine länger geplante Namensänderung durchgeführt, nach dem Motto »Aus VeDRA wird VeDRA«: Auch wenn das Verbandskürzel bleibt - um einerseits eine geschlechtsneutrale Form einzuführen und andererseits den wachsenden Mitgliederzahlen aus den Nachbarländern Rechnung zu tragen, wird aus dem »Verband deutscher Film- und Fernsehdramaturgen« der »Verband für Film- und Fernsehdramaturgie«.

VeDRA-Seminar »Was ist meine Arbeit wert?«

»Was ist meine Arbeit wert? Könnte ich mehr verlangen, wenn ich härter verhandeln würde? Wie kann ich meine Interessen konsequenter durchsetzen?« - Mit Fragen zur Preisgestaltung und zu Honorarverhandlungen von Dramaturgen und Stoffentwicklern beschäftigte sich das diesjährige VeDRA-Seminar, das vom 30.06.-01.07.12 in München stattfand und von VeDRA-Mitglied Jörg Zimmermann und der Therapeutin und Analytikerin Elisabeth Hürter geleitet wurde.

Im Seminar wurden die theoretischen Hintergründe vermittelt und die Anwendung in Alltagssituationen trainiert. Ausgewählte Konflikte im Berufsalltag wurden mit der Technik des Psychodramas beleuchtet, wechselseitige Abhängigkeiten und Verbindlichkeiten aufgedeckt und Handlungsalternativen erarbeitet.

VeDRA-Stellungnahme zur FFG-Novellierung

Im Jahr 2013 wird das Filmfördergesetz in Abstimmung mit dem BKM (Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien) überarbeitet. Die neuen Richtlinien sollen 2014 in Kraft treten. Die FFA (Filmförderungsanstalt) hat zu diesem Zweck verschiedene Institutionen der Filmbranche um Stellungnahme gebeten.
Auch VeDRA wurde aufgefordert, eine eigene Position zu formulieren. Dies hat in Abstimmung mit dem Vorstand Norbert Maass übernommen. Die Stellungnahmen der verschiedenen Verbände und Interessenvertreter, so auch die von VeDRA vom 14.01.2012 können Sie hier einsehen:

www.ffa.de

VeDRA-Seminar mit Jörg Zimmermann und Elisabeth Hürter

»Konflikte und Perspektiven in der Stoffentwicklung« lautete der Titel eines weiteren VeDRA-Seminars von und mit VeDRA-Mitglied Jörg Zimmermann, das vom 11. bis 13. März 2011 in München stattfand, in Zusammenarbeit mit der Therapeutin und Analytikerin Elisabeth Hürter. Zielgruppe waren Dramaturgen, Autoren, Produzenten und Redakteure.

Durch die Methode des Rollentauschs lernten die Teilnehmer, Ideen und Lösungsvorschläge aus der Sicht der anderen Beteiligten zu sehen und daraus Anregungen für das Verfolgen eigener Ziele zu gewinnen. Diese Perspektiverweiterung hilft, neue Ideen zu entwickeln und überraschende Lösungsansätze für die eigene Arbeit zu finden.

VeDRA erreicht Verbesserung bei Dramaturgen-Honoraren

(rhl, 19.03.09)
In enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Referat des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ist es VeDRA Ende 2008 gelungen, die Honorarsituation für jene Dramaturgen entscheidend zu verbessern, die im Rahmen der Drehbuchförderung des BKM und im Auftrag des dortigen Drama Department Autoren bei der Entwicklung ihrer Stoffe betreuen.

So ist es VeDRA gelungen, nicht nur das zur Verfügung stehende Gesamthonorar entscheidend zu erhöhen. Auch die Einzelleistungen werden nach einer Umgestaltung des Honorarsystems nun angemessener vergütet. So steht nun beispielsweise für den Bereich der Grundförderung ein wesentlich größerer Betrag zur Verfügung, der dem höheren Betreuungsbedarf zu Beginn der Stoffentwicklung besser Rechnung trägt.

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